Montag, 4. Mai 2015

Thema?

Wie findet man ein Thema? Womit fängt man an?
Diese Frage beschäftigt mich nun, da ich über die Hürden eines Bloglinks und Blogtitels gesprungen bin. Wuhu, wie theatralisch, aber im Ernst, diese zwei Sachen haben ewig gedauert.
Also versuch ichs mal mit der Frage:

Warum fange ich an zu bloggen? 

Die Idee wieder anzufangen, spukt mir schon länger im Kopf herum, anfangs zu dem Zeitpunkt, als mir auffiel, dass ich seit der Schule nicht mehr nur sehr viel weniger, sondern erschreckenderweise fast gar nicht mehr schreibe. Nichts zu schreiben habe. (Vielleicht auch ein Versuch mein Gehirn vom zu Wackelpudding werden abzuhalten? Ein Hobby?)
Nun habe ich angefangen, Briefe zu schreiben, als ich im Ausland war. - Was Grenzen hat, wenn deine allerliebsten Freunde dir weiterhin beharrlich auf What's App antworten. Aber auch das Führen eines Blogs fehlt mir, das spätere Lesen älterer Einträge.

Was passiert hier? Was für ein Blog wird das? 

Ein Blog über das Leben, würde ich sagen. Fragen, die man sich von Zeit zu Zeit stellt. Liebe und andere nervige Gedankenbesetzer. Fragen, die hartnäckig immer wieder auftauchen, und meine Gedanken dazu.

So als hätte ich diesen Dialog verloren:
Gehirn: Leeeena, Lena! Psst, Lena!
Ich: Halt die Klappe, du nervst!
Gehirn:Was machst du da gerade? Zeitverschwendung! Was machst du morgen? Was übermorgen? Was nächsten Monat? Was ist der Sinn?
Ich: Shhhhh
Gehirn: Teile meine Gedanken! Sprich mit deinen Freunden darüber!
Ich: Nein, nein, die müssen doch auch schlafen und arbeiten, und haben ein Leben.
Gehirn: Aber Lena, vertrau mir, das jetzt ist anders, das ist richtig guter Stoff. Die Gedanken musst du ihnen mitteilen!
Ich: Wie wärs, wenn wir sie niederschreiben? In einem Tageb
Gehirn: Genial! Ja, wir schreiben sie nieder! Im Internet! Die Idee, spitze, Lena!
Ich: Aber, ich denke, das ist vielleicht keine so gute
Gehirn: Ein Blog, wo jeder sie lesen kann! Perfekt.

Für wen ist dieser Blog?

Ich hatte den Gedanken, den Blog auf ''privat'' zu stellen, sodass nur ich Zugriff darauf habe. So etwas wie mein Online Tagebuch. Doch dann öffnete ich die Einstellungsseite und ich sah den Balken, an dem man den täglichen, wöchentlichen, monatlichen Zugriff auf den Blog sieht. Reizend. Sehr reizend.
Wie kommt der Blog an? Sind auch andere Menschen interessiert an dem, was ich schreibe? Teilen sie meine Gedanken? Können sie sich überhaupt dazu herablassen einen Kommentar zu schreiben?

Ich war nie gut im Tagebuch schreiben.

Eine Seite in 8 Monaten. Du nimmst dir fest vor, täglich etwas reinzuschreiben, sodass du dann, wenn du alt und runzlig bist, dich daran erfreuen kannst, was für einen Schwachsinn du geschrieben hast, aber nein. Dein Tagebuch gibt kein Feedback, sei es in Form von Kommentaren oder Lesern auf dem täglichen ''Aktivitätsbalken''. Dein Tagebuch wird unter dem Kopfkissen oder schwerer erreichbaren Orten versteckt, damit auch niemand deine Top Secret Gedanken lesen kann. Und da bleibt es dann, bis du zwei Jahre später mal wieder den ''jährlichen'' Frühjahrsputz machst und wieder etwas reinschreibst. Nun kann sie hier jeder lesen, der will und wahrscheinlich auch einige arme Internet Nutzer aus Thailand, die sich auf diesen Blog verirrt haben und kein Wort verstehen.

Kurzgefasst: Dieser Blog, ist für mich und für jeden, der es aushält mehr als einen Satz zu lesen.

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